Geldesel

Schnelles Taschengeld? Achtung Betrug!

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Klasse 8
Foto: Det Kriminalpræventive Råd

In Tondern gibt es ein Problem. Unbekannte Personen sprechen Jugendliche auf der Straße an. Sie versprechen schnelles Geld. Die Jugendlichen sollen ihr Bankkonto oder MobilePay benutzen. Das klingt erstmal einfach, ist aber gefährlich.

Auch Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Andresen-Schule in Tondern sind betroffen

In den letzten Wochen gab es mehrere Fälle in Tondern. 
Unbekannte Personen bitten Jugendliche um einen „Gefallen“. Die Jugendlichen sollen Geld über ihr Konto weiterleiten oder Geld abheben. Dafür bekommen sie dann zum Beispiel 100 Kronen. Viele denken: Das ist harmlos. Das stimmt aber nicht, denn so kann man sich wegen Geldwäsche strafbar machen.

Die Kommune Tondern warnt deshalb alle Bürger. Es gibt bereits fünf bis sechs bekannte Fälle. Jugendliche aus drei Schulen sind betroffen.

Wortschatz

versprechen

einfach

klingt 

betroffen

Gefallen

weiterleiten

abheben

zum Beispiel

Geldwäsche

warnt

Jugendliche als Geldesel missbraucht

Kriminelle Menschen wollen illegales Geld verstecken. Sie schicken das Geld über viele Konten. So kann man die Spur schwerer verfolgen. Für diese Arbeit benutzen sie oft junge Menschen. Man nennt diese Jugendlichen „Geldesel“.

Die Täter melden sich über soziale Medien. Manchmal sprechen sie Jugendliche direkt auf der Straße an. Manchmal kommt die Anfrage über Bekannte.

Wichtig: Auch ohne böse Absicht ist es strafbar. Schon das Benutzen des eigenen Kontos für andere ist verboten. Man kann eine Geldstrafe bekommen. Man kann sogar ins Gefängnis kommen. Außerdem bekommt man vielleicht einen Eintrag im Strafregister. 

Wortschatz

Geldesel

verstecken

schicken

Täter

Manchmal 

Anfrage

Absicht

Gefängnis

Eintrag 

Die Schule hat die Eltern informiert

Eltern und Jugendliche sollen klare Regeln machen:

  • Konto, MobilePay oder Karten nie an andere geben.
  • Kein Geld für andere abheben.
  • Kein fremdes Geld weiterleiten.

Wer Angst hat oder sich bedroht fühlt, soll Hilfe suchen. Man kann mit den Eltern sprechen, mit einer Vertrauensperson oder einem SSP-Mitarbeiter. Man kann auch zur Polizei gehen.

Schnelles Geld klingt gut. Aber es kann große Probleme bringen. Bleib vorsichtig!

 

"Der Nordschleswiger" Originalartikel HIER

Wortschatz

bedroht 

Vertrauensperson

klingt